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Die Streitschlichtung

Wir sind ein Streit freudiges Völkchen, aber wir vertragen uns auch gerne

Das wir unterschiedliche Meinungen haben, ist das was uns weiter bringt. Nicht immer können wir unsere unterschiedlichen Meinungen respektvoll vor der anderen Meinung vertreten. Damit wir trotzdem gut miteinander leben und lernen können nutzen wir die Streitschlichtung. Denn Gewalt ist für uns die schlechteste Lösung.

Ausgebildete Schüler und Schülerinnen der oberen Jahrgangsstufen sind täglich ansprechbar für „Streithähne“, die freiwillig Hilfe auf der Suche nach friedlichen Lösungen benötigen.

Diese ausgebildeten Schüler und Schülerinnen nennen sich Streitschlichter/ -innen. Sie haben innerhalb eines Jahres im Wahlpflichtunterricht u.a. die Befähigung des aktiven Zuhörens, Empathie und wertneutrales Rückmelden erlangt. Ein Zertifikat über die erlangten Fähigkeiten unterstützt sie später bei der Stellensuche.

Mit einem Leitfaden an Ritualen begleiten die Schlichter die Streithähne auf ihrem Weg, eigene und angemessene Lösungen zu finden.

In einem eigens dafür hergerichteten Streitschlichterraum finden die Beteiligten Zeit und Ruhe ihren Streit von allen Seiten zu betrachten und sich in die Situation des „Gegners“ zu versetzen.

Gute Lösungen sind dann gefunden, wenn keiner als „Verlierer“ den Raum verlässt.

Ein Nachgespräch sichert die Überprüfung der Vereinbarungen.

Für die scheinbar unlösbaren Konflikte stehen die Sozialpädagogin und nicht zuletzt die Schulleitung zur Verfügung.

Die jungen Jahrgänge lernen schon früh die Regeln, den Ablauf der Streitschlichtung sowie die Schlichter kennen.