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Ohne Arbeit keine soziale Integration

Wir erziehen unsere Schülerinnen und Schüler,
indem wir ihnen helfen,
grundlegende Werte zu leben und Grundhaltungen einzuüben.

 

Als Basis für die Grundwerte, die für uns wichtig sind, dient uns Art. 1 Grundgesetz. Dort wird als grundlegender Wert des Menschenbildes in der Demokratie die „Fähigkeit zu eigenverantwortlicher Lebensgestaltung“ postuliert. Diesem Wert sind wir in der Schule verpflichtet. Wir sind bestrebt, die Schüler am Ende der Schulzeit befähigt zu haben, sich eigenverantwortlich am sozialen Leben beteiligen zu können.
Der Grundwert „Eigenverantwortung“ wird heute oft verstellt durch die „Segnungen“ des modernen Wohlfahrtsstaates, die dem Einzelnen mehr und mehr die Notwendigkeit zu selbstständiger Daseinsfürsorge abnehmen.
Als Aufgabe der Schule sehen wir deshalb vorrangig, den Schüler als künftigen Erwachsenen zu befähigen, sich als Individuum eigenverantwortlich um seine Daseinsversorgung zu kümmern, sich verantwortlich im sozialen Gefüge zu engagieren, ohne dem Staat die Verantwortung dafür aufzubürden. Diesen Gedanken hat seiner Zeit auch Roman Herzog aufgegriffen. Zu fördern ist deshalb individuelle Kreativität, ohne die der Mensch hilfsbedürftig wird und damit auf die Unterstützung der Allgemeinheit angewiesen bleibt.
Der Heranwachsende ist geprägt durch vielfache außerpädagogische Handlungsräume, insbesondere durch familiäre Strukturen, die aber oft selbst nicht mehr einer intakten sozialen Ordnung entsprechen und darüber hinaus in eine übergeordnete Struktur eingebunden sind, die in Teilbereichen sogar familienfeindlich ist.
Heranwachsende stehen an dieser Schnittstelle zwischen zwei Verhaltenshorizonten: Familie einerseits – Außenwelt in all ihren Ausprägungen andererseits. Da aber auch „Familie“ heute weitgehend nicht mehr der Ort der Geborgenheit, der Orientierung ist, erleben die Kinder unmittelbar die Wirklichkeit als Bruch, als Konflikt.
Hier muss Schule ansetzen. Kinder und Jugendliche brauchen Wurzeln, emotionale Bindungen, damit sie später imstande sind, eigene Vorstellungen zu entwickeln. Die gründen auf inneren Leitbildern, die Halt und Orientierung bieten. Ohne Leitbilder sind Heranwachsende den auf sie einstürmenden Eindrücken hilflos ausgeliefert, sind abhängig von fremden Einschätzungen, werden manipulierbar und fremdbestimmt.
Leitbilder werden von Erwachsenen vermittelt, in der Schule also durch Lehrerinnen und Lehrer. Voraussetzung einer Wertevermittlung ist, dass die, die erziehen, als Person wahrhaftig, glaubwürdig sind und dem Schüler echte Zuwendung entgegenbringen. Einschränkend gilt aber, dass sie keine umfassende Lösung in Verhaltens- und Identitätsfragen bereithalten. Sie können nur ein individuell gefärbtes Segment den Kindern und Jugendlichen anbieten. Nicht nur traditionelle Kulturtechniken und Wissensinhalte sind heute erforderlich. Gefragt sind Fähigkeiten und Eigenschaften, die aus Fachkompetenz Handlungskompetenz machen. Heranwachsende brauchen Schlüsselqualifikationen, um Echtheitssituationen bestehen zu können. Das bedeutet, dass Schule sich dem Leben öffnen muss, damit die reale Welt in sie einziehen kann. Von daher gibt es kaum einen Lebensbereich, der nicht Entfaltungsfeld sein kann.
Schließlich muss Schule auch einen Gegenpol zur technisierten, medialen Welt darstellen. Der Erwerb der Fähigkeit zu eigenverantwortlichem Handeln, zur aktiven Teilnahme am sozialen Geschehen ist unabdingbare Voraussetzung für eine Werteerziehung in der Schule.
Zu diesen Werten und Grundhaltungen gehören:
Zuverlässigkeit und Sorgfalt, Konzentrationsfähigkeit und Ausdauer, Belastbarkeit, Verantwortungsbereitschaft, Kritik und Selbstkritik, Kreativität und Flexibilität, Kooperations- und Teamfähigkeit, Konfliktfähigkeit und Toleranz und nicht zuletzt Lern- und Leistungsbereitschaft.
Hierzu wurde von den Eltern, den Schülerinnen und Schülern eine neue Schulordnung erarbeitet.
Mit dem neuen Schulpartner HochTief wurden Verträge zwischen Schülerschaft und Unternehmen geschlossen.

Weiter: Wir vermitteln grundlegende Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten.