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Ohne Arbeit keine soziale Integration

Wir führen die Schülerinnen und Schüler behutsam
an die Anforderungen der Hauptschule heran.

 

Damit sich die Fünft - Klässler, die wir in unsere Schule aufnehmen, heimisch fühlen können, lassen wir ihnen die Nähe der Grundschule, indem wir Lerninhalte wieder aufnehmen, insbesondere in Deutsch und Mathematik, die ihnen vertraut sind.
Wir schaffen Vertrauensmomente, die es ihnen ermöglichen, soziale Beziehungen aufzubauen. Aus diesen Beziehungen heraus sollen Interessen erwachsen, deren Inhalte durch eigene Erfahrungen und Erlebnisse bereichert werden. In einer Einführungswoche finden Schulrallye, Schulführung, Selbstsicherheitstraining und Vorstellung der neuen Fächer statt; es werden Patenschaften gebildet und weitere Orientierungshilfen angeboten.
Demokratische Werte bleiben leere Hülsen, wenn sie nur kognitiv erlernt, in der Schule, dem Zuhause aber nicht gelebt werden. So versuchen wir, durch Partizipation aller an der Gestaltung des Alltags unserer Schule ethisches und demokratisches Bewusstsein zu wecken und zu den Wurzeln in ihren Beziehungen werden zu lassen. Das gilt für den Klassenraum und darüber hinaus in einer Anzahl von Arbeitsbereichen, in denen konstruktive Impulse ausprobiert und experimentelles Verhalten entwickelt werden kann.
Warum wir unsere Schule so eingerichtet haben, liegt in den Schülern selbst, in ihren grundsätzlichen Neigungen von Natur aus:

  • dem sozialen Interesse, das sich in den Beziehungen, der Kommunikation zeigt.
  • dem konstruktiven Impuls, dem Drang, etwas zu machen, der Auseinander-setzung mit der Umwelt, sichtbar in ihrem Spiel, ihren Bewegungen und Gesten.
  • dem neugierigen Untersuchen, dem Drang also, nachforschen zu wollen.
  • dem expressiven Impuls, einer Art Instinkt zur Kunst, der mit der Kommunikation und den konstruktiven Impulsen wächst.

Nur durch eigenes Erfahren bildet sich ein anwendungsfähiges Wissen, das wirklich verstanden wird, sich mit neuen Einsichten verknüpfen und weiterentwickeln lässt und schließlich haften bleibt. Bei einem „Auflesen“ von Wissen in Büchern kann also von Erleben, von Handeln keine Rede sein. Der Bezug zum Mitschüler im aktiven Tun ist unverzichtbar. Motive, die das ermöglichen, müssen angeboten werden und stehen in unserer Schule bereit.

Zur Konzeption unserer Schule gehören: