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Ohne Arbeit keine soziale Integration

Wir wecken und fördern ästhetische und musische Sensibilität.

 

Die krank machenden Einflüsse unseres Gesellschafts- und Schulsystems können von den Lehrern durch die herkömmliche Pädagogik kaum mehr aufgefangen werden. Einseitiges Leistungsdenken und die “Verkopfung” in den Schulsystemen drohen die emotionale Entfaltung der Kinder und Jugendlichen zu vernachlässigen oder zu unterdrücken und verursachen seelische Erkrankungen bis hinein in das Erwachsenenalter. Die Förderung der ästhetischen und musischen Sensibilität, die fächerübergreifend ist, zeigt einen Weg der Erziehung auf, wie Kinder und Jugendliche gelockert und gelöst werden können. Wird der Schüler also in seiner Gesamtheit angesprochen und nicht mehr ausschließlich über den Kopf, so leistet dieser Erziehungsansatz (oder –schwerpunkt) einen entscheidenden Beitrag zur Beseitigung von Verhaltensstörungen, Neurotisierung und Konzentrationsschwäche und kann schöpferische Kräfte freisetzen (Rhythmische musische Erziehung, CATHERINE KRIMM-von FISCHER).

Betrachtung der pädagogischen Situation:

Die Schüler sind heute im wesentlichen zwei Bedrohungen ausgesetzt:

  1. Der Bedrohung von außen, die in der zunehmenden Entfernung von den natürlichen Rhythmen und Lebensbedingungen besteht.
  2. Der Bedrohung von innen. Sie ist eine Folge des Verlustes der Ganzheitlichkeit durch Rationalisierung, Objektivierung, Materialismus und Perfektion, die dem Kind oft schon von klein auf zugemutet werden.

Um diese Bedrohungen zu kompensieren, ist eine Erziehung gefragt, die einen selbständigen und unverkümmerten Menschen zum Ziel hat. ästhetische und musische Erziehung fördern die Sinnes- und Phantasiekräfte und geben dem Kind somit die Möglichkeit, spontane Wahrnehmung, Anschauung und Reaktionsfähigkeit zu erhalten. Jedes Kind muss in den verschiedenen Lebensphasen bestimmte Erfahrungen machen, ohne die eine gesunde psychische Entwicklung unmöglich ist (z. B. die Erfahrung von Geborgenheit, Kommunikation und schöpferischer Beziehungsaufnahme; Erfahrung von Vorbildern und sozialer Anpassung; Erfahrung von kritischem Infragestellen usw.).

Deshalb: Förderung und Weckung der ästhetischen und musischen Sensibilität in allen Unterrichtsfächern: